Wie BeeBee den Tagesabschluss automatisiert
BeeBee gleicht jeden Abend Kasse, Onlineshop und Lieferportale ab. Mit Pharen dauert das 5 statt 60 Minuten und spart rund 1.400 Euro im Monat.
Unverbindliches Erstgespräch buchen- Kunde
- BeeBee
- Branche
- Gastronomie
- Standort
- Ilmenau, Thüringen
- Leistungen
- Prozessdesign, Workflow-Automatisierung, Datenabgleich
Rund 35 Stunden
weniger Abgleich im Monat, vorher waren es fast 40
Rund 1.400 Euro
im Monat, aus gesparter Arbeitszeit und geklärten Portalabrechnungen
0 bis 3
Ausnahmen prüft das Team an den meisten Tagen, statt rund 120 Bestellungen
Kurz gesagt
Das Restaurant BeeBee in Ilmenau bekommt rund 3.700 Bestellungen im Monat, an der Kasse, im Onlineshop und über Lieferportale. Beim Tagesabschluss führt ein Workflow im Pharen Hub die Tagesdaten aus allen 3 Quellen zusammen. Er bringt die Werte in dieselben Felder, summiert Bestellungen, Umsatz und Stornos und prüft Portalabrechnungen und Stornogründe nach festen Regeln.
Der Abgleich dauerte vorher an jedem Abend rund 60 Minuten, mit dem Monatsabschluss fast 40 Stunden im Monat. Heute sind es rund 5 Minuten am Abend, und an den meisten Tagen bleiben 0 bis 3 Ausnahmen. Das spart rund 35 Stunden im Monat, bei 27,40 Euro Arbeitskosten je Stunde im Gastgewerbe rund 950 Euro. Dazu kommen rund 430 Euro im Monat aus Portalabrechnungen, deren Lücken jetzt am selben Abend auffallen. Zusammen sind das rund 1.400 Euro im Monat. Die Klärung bleibt bei BeeBee.
Mit Pharen hat BeeBee:
- rund 3.700 Bestellungen im Monat aus Kasse, Onlineshop und Lieferportalen in einer Tagesübersicht zusammengeführt
- die Prüfung beim Tagesabschluss von rund 60 auf rund 5 Minuten verkürzt und den Monatsabschluss von rund 8 Stunden auf 1
- rund 35 Stunden Arbeitszeit im Monat gespart, im Wert von rund 950 Euro
- Lücken in Portalabrechnungen am selben Abend sichtbar gemacht, rund 430 Euro im Monat
- fehlende Stornogründe am selben Abend geklärt, solange sich die Schicht noch erinnert
- offene Punkte auf die Ausnahmen beschränkt, an den meisten Tagen 0 bis 3
Ausgangslage
Um 20 Uhr endet bei BeeBee in Ilmenau die Lieferzeit, an 7 Tagen in der Woche. Danach kamen früher noch rund 60 Minuten, die kein Gast sieht: der Tagesabschluss.
Rund 3.700 Bestellungen kommen im Monat zusammen, an einem normalen Tag rund 120: an der Kasse, im Onlineshop und über Lieferportale. Jede Bestellung war erfasst, aber in 3 Systemen, die nichts voneinander wussten. Erst wenn jemand Bestellungen, Umsatz, Stornos und Auszahlungen nebeneinanderlegte, war der Tag vollständig.
3 Systeme, 3 Formate
Die Kasse liefert den Verkauf vor Ort und die Stornos des Tages. Der Onlineshop listet die direkten Bestellungen mit Zahlungsart. Jedes Lieferportal führt eigene Bestelllisten und zahlt später aus, abzüglich Provision und oft für mehrere Tage gesammelt. Die Werte kamen nicht im gleichen Format und nicht mit den gleichen Bezeichnungen.
Vorher: rund 60 Minuten nach Geschäftsschluss
Jemand aus dem Team öffnete alle 3 Ansichten, übertrug die Tagessummen in eine Tabelle und prüfte, ob Bestellzahl, Umsatz und Auszahlung zusammenpassten. Stornos brauchten einen Grund. Fehlte er, ging die Suche zurück in die Schicht, oft erst am nächsten Tag, wenn sich niemand mehr genau erinnerte.
War eine Portalabrechnung niedriger als die zugehörigen Bestellungen, musste geklärt werden, ob eine Gebühr, eine zeitversetzte Zahlung oder ein Fehler dahinterstand. Nach einem vollen Tag blieb dafür oft keine Zeit. Am Monatsende legte dann jemand die Auszahlungen der Portale noch einmal gegen die Bestellungen, rund 8 Stunden Arbeit, und kleine Differenzen gingen trotzdem unter.
Rund 60 Minuten an rund 30 Abenden sind 30 Stunden im Monat. Mit dem Monatsabschluss kamen fast 40 zusammen, so viel wie 1 volle Arbeitswoche. Das Statistische Bundesamt beziffert die Arbeitskosten im Gastgewerbe für 2025 auf 27,40 Euro je geleisteter Stunde. Der Abgleich kostete BeeBee damit gut 1.000 Euro im Monat, für Abschreiben und Nachrechnen.
Umsetzung
Was wir im Pharen Hub gebaut haben
Wir haben den Tagesabschluss als einen Workflow aufgebaut. Er übernimmt die Tagesdaten aus Kasse, Onlineshop und Lieferportalen, bringt sie in dieselben Felder und schreibt Bestellungen, Umsatz und Stornos je Quelle in eine gemeinsame Übersicht.
Danach prüft der Workflow feste Regeln. Passt die Abrechnung eines Portals zu seinen Bestellungen? Gebühren, die das Portal ausweist, zählen dabei nicht als Abweichung. Hat jedes Storno einen Grund? Bleibt etwas offen, erscheint es als offener Punkt mit Quelle und Betrag. Ein Tag ohne Abweichung wird abgeschlossen, ohne dass das Team jede Summe noch einmal von Hand nachrechnet.
So läuft der Tagesabschluss heute
- Nach Geschäftsschluss gehen die Tagessummen aus Kasse, Onlineshop und Lieferportalen in den Workflow.
- Der Workflow ordnet die unterschiedlichen Felder einem gemeinsamen Schema zu.
- Bestellungen, Umsatz und Stornos werden je Quelle addiert und als Tagessumme gespeichert.
- Portalabrechnungen und Stornogründe laufen durch die festgelegten Prüfregeln.
- Ohne Abweichung erhält der Tag den Status „Abgeschlossen“. Mit Abweichung bleibt nur der betroffene Punkt offen.
- Das Team prüft den Beleg oder die Schichtnotiz, ergänzt den Grund und schließt den Punkt ab. Für einen unauffälligen Tag reicht ein Blick auf die Übersicht, mit 2 offenen Punkten sind es rund 5 Minuten.
Der Workflow verändert keine Auszahlung und bucht nichts in der Buchhaltung. Er bereitet den Abgleich vor und zeigt, wo eine Entscheidung nötig ist. Die Klärung bleibt bei BeeBee.
Ergebnis
Ein Tag, 2 offene Punkte
Die Tagesübersicht unten zeigt 7 Beispieltage mit anonymisierten Zahlen. Am 26. September waren es 75 Kassenbestellungen mit 2.520,00 Euro Umsatz, 30 Bestellungen im Onlineshop mit 945,00 Euro und 19 Portalbestellungen mit 655,00 Euro. Zusammen sind das 124 Bestellungen und 4.120,00 Euro.
Storniert wurden 3 Bestellungen. Für das Team blieben 2 Punkte: Eine Portalabrechnung lag 43,10 Euro unter der Bestellsumme, und bei 2 Kassenstornos fehlte der Grund. Für die 43,10 Euro schaut das Team in die Abrechnung des Portals, für die Stornos fragt es die Schicht, die an dem Abend an der Kasse stand. Alles andere war bereits abgeglichen.
Rund 35 Stunden weniger Abgleich im Monat
Heute dauert die Prüfung am Abend rund 5 statt 60 Minuten. Der Monatsabschluss braucht rund 1 statt 8 Stunden, weil die Tage schon geprüft vorliegen. Aus fast 40 Stunden im Monat sind rund 3,5 geworden, also rund 35 Stunden weniger. Mit den 27,40 Euro Arbeitskosten je Stunde im Gastgewerbe sind das rund 950 Euro im Monat.
Lücken in der Portalabrechnung fallen am selben Abend auf
Eine Lücke wie die 43,10 Euro am Beispieltag fällt heute am selben Abend auf, solange sie sich noch belegen und beim Portal reklamieren lässt. Bei rund 10 solchen Lücken im Monat sind das rund 430 Euro, die vorher in der Monatsabrechnung untergingen.
Zusammen mit der gesparten Arbeitszeit sind das rund 1.400 Euro im Monat.
Was sich geändert hat
Der Tagesabschluss beginnt nicht mehr mit 3 Ansichten und einer leeren Tabelle. Das Team öffnet die Tagesübersicht und sieht sofort, ob etwas zu klären ist. Fehlende Stornogründe klärt es am selben Abend, solange sich die Schicht noch erinnert. Für den Monatsabschluss liegen die Tage schon geprüft vor.
Von den 60 Minuten nach 20 Uhr sind 5 geblieben.
Veröffentlicht am 2. September 2026, aktualisiert am 1. Oktober 2026



