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EU AI Act & Governance

EU AI Act Compliance.Im Betrieb, nicht im Ordner.

Der allgemeine Geltungsbeginn der KI-Verordnung (EU) 2024/1689 war der 2. August 2026. Verbote und Schulungspflicht gelten seit 2025, die Hochrisiko-Fristen folgen im Dezember 2027 und im August 2028. Pharen hilft eurem Team, den eigenen Stand zu messen und Register, Freigaben und Nachweise dort zu führen, wo gearbeitet wird.

· Aktualisiert:

Helle Grafik zum EU AI Act mit Pharen-Symbol zwischen Prüfsiegel und Schloss

Fristen & Status

Die KI-Verordnung gilt gestaffelt. Das ist der Stand.

Gilt seit Feb 2025

Verbote & KI-Kompetenz: Praktiken wie Social Scoring sind untersagt, und Artikel 4 verlangt Maßnahmen, die die KI-Kompetenz aller fördern, die KI bereitstellen oder einsetzen.

Gilt seit Aug 2025

GPAI-Modelle: Anbieter von KI-Modellen mit allgemeinem Verwendungszweck haben eigene Pflichten; die Aufsichtsstrukturen der EU stehen seitdem.

Gilt seit Aug 2026

Allgemeiner Geltungsbeginn: Transparenzpflichten greifen: Menschen müssen erkennen können, wenn sie mit KI interagieren oder KI-generierte Inhalte sehen. Behörden beaufsichtigen die Umsetzung.

Dez 2027 / Aug 2028

Hochrisiko-Systeme: Der Digital Omnibus hat die Fristen verschoben: sensible Einsatzbereiche bis 2. Dezember 2027, KI in regulierten Produkten bis 2. August 2028.

Vorgehen

So wird EU AI Act Compliance Teil der täglichen Arbeit.

Messen

Stand erheben: Der kostenlose EU AI Act Check stellt zehn Fragen zu Einordnung, Kontrollen und Nachweisen und zeigt sofort, wo euer KI-Einsatz Aufmerksamkeit braucht.

10 Fragen · ca. 4 Minuten
Erfassen

KI-Register aufbauen: Alle KI-Systeme stehen mit Verantwortlichen, Rollen, Daten und betroffenen Prozessen in einem zentralen Register statt in verstreuten Listen.

Ein Register statt vieler Listen
Steuern

Kontrollen verankern: Menschliche Freigaben, Standardprüfungen und Eskalationswege laufen als Workflows in Pharen Hub, direkt in den Prozessen, die sie betreffen.

Freigaben & Eskalation
Nachweisen

Belege führen: Entscheidungen, Dokumente, Logs und wiederkehrende Kontrollen bleiben nachvollziehbar, mit Historie und benannten Verantwortlichen.

Auditierbarer Verlauf

Transparenz

Kennzeichnung: Artikel 50 verlangt, dass Menschen erkennen können, wenn sie mit KI interagieren oder KI-generierte Inhalte sehen.

Freigegebene Hinweise: Formulierungen werden einmal geprüft und dann überall gleich ausgespielt, statt in jedem Kanal neu zu entstehen.

Belegte Ausspielung: Nachweise halten fest, wann welcher Hinweis erschienen ist.

Menschliche Aufsicht

Benannte Verantwortliche: Eine geschulte Person braucht Befugnis und Informationen, um einzugreifen, zu übersteuern oder zu stoppen.

Freigaben im Workflow: Kritische Aktionen laufen über explizite Freigabeschritte statt über Zuruf.

Ein Klick ist keine Aufsicht: Eine nominelle Prüfung ohne echte Eingriffsmöglichkeit beseitigt das Risiko nicht.

Dokumentation

Dokumentierte Einordnung: Für jedes System ist festgehalten, wie und warum es eingestuft wurde, mit Zweck, Rolle und betroffenen Gruppen.

Unterlagen am Use Case: Anbieterdokumente, Verträge und Entscheidungen hängen am jeweiligen System statt in Postfächern.

Versionen & Vorlagen: Prüfungen folgen wiederverwendbaren Templates, Änderungen bleiben in der Historie sichtbar.

Monitoring & Vorfälle

Definierte Signale: Es ist festgelegt, welche Abweichungen zählen und in welchen Intervallen geprüft wird.

Klare Zuständigkeit: Vorfälle gehen an benannte Verantwortliche, mit nachvollziehbarem Reaktionsweg.

Kontrollen als Aufgaben: Wiederkehrende Prüfungen laufen als Aufgaben mit Termin, nicht als Vorsatz.

KI-Kompetenz

Pflicht seit Februar 2025: Artikel 4 verlangt von Anbietern und Betreibern von KI-Systemen Maßnahmen, die die KI-Kompetenz ihrer Leute fördern.

Rollenbezogen: Schulung orientiert sich daran, was eine Rolle mit KI wirklich tut, nicht an einem Pauschalkurs.

Nachweisbar: Lerninhalte, Arbeitsanweisungen und Abschlüsse sind dem jeweiligen Use Case zugeordnet.

Werkzeuge & Quellen

EU AI Act Check: zehn Fragen, sofort ein Ergebnis

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EUR-Lex: KI-Verordnung (EU) 2024/1689, aktuelle Fassung

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Arbeitsbuch: KI im Unternehmen einführen

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Leitfaden: DSGVO-konforme KI

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Offizieller Zeitplan der EU-Kommission

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Selbstcheck

Erst messen, dann Maßnahmen planen.

Der EU AI Act Check basiert auf der Verordnung (EU) 2024/1689 und den offiziellen FAQ der EU-Kommission. Er ersetzt keine Rechtsberatung, liefert aber einen ehrlichen ersten Stand: Readiness-Score, Einordnungssignal und priorisierte Lücken.

Check starten
Johannes Kanthak auf der Bühne

Ansprechpartner

Johannes Kanthak

Wir sind Pharen aus Leipzig. Wir bauen Pharen Hub, einen AI Workspace, in dem KI-Agenten in echten Team-Workflows mitarbeiten. Wenn ihr über Register, Freigaben und Nachweise für euren KI-Einsatz sprechen wollt, schreibt uns.

  • Pharen IT GmbH, Leipzig
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