Kurz gesagt
Ein Self-Hosted AI Workspace läuft auf Infrastruktur, die eure Organisation selbst betreibt. Pharen Hub, ein Open Fair-Code AI Workspace der Pharen IT GmbH, bietet diese Betriebsform mit einer Lizenz ab 20 € neben Managed Cloud und privaten Setups an. Workspace und KI-Modelle müssen getrennt betrachtet werden: Auch bei einem eigenen Server können externe Modellanbieter oder Integrationen Daten erhalten.
Prüft deshalb den gesamten Weg vom Quelldokument über Modellanfragen bis zu Protokollen und Backups. Im Team müssen Updates, Zugriffsprüfungen, Wiederherstellung und Störungen verantwortet werden. Self-Hosting gibt euch Kontrolle über diese Entscheidungen, stellt aber allein keine DSGVO-Konformität her. Modellanbindungen, Dienstleister und Betriebsabläufe müssen zum vorgesehenen Einsatz passen und entsprechend geprüft werden.
Ein Self-Hosted AI Workspace ist ein AI Workspace, den ihr auf eurer eigenen Infrastruktur betreibt. Aufgaben, Dokumente, Kundendaten und Workflows bleiben in einer Umgebung, über die ihr selbst entscheidet. Pharen Hub ist als Open Fair-Code AI Workspace dafür ausgelegt und kann als Managed Cloud, Self-Hosted oder private Bereitstellung betrieben werden. Welche Daten externe KI-Modelle oder Integrationen verarbeiten, hängt von eurer Konfiguration ab.
Viele Teams wollen AI nutzen und trotzdem ihren Arbeitskontext kontrollieren. Ein AI Workspace enthält Aufgaben, Dokumente, Kundendaten, Entscheidungen, Workflows und Freigaben. Für manche Teams ist Self-Hosting deshalb eine Voraussetzung für Vertrauen.
Was bedeutet Self-Hosting bei einem AI Workspace?
Self-Hosting heißt: Der Workspace kann in einer eigenen oder kontrollierten Umgebung betrieben werden. Das ist besonders relevant, wenn Datenhoheit, Compliance, Kundenvorgaben oder interne IT-Standards wichtig sind.
| Kriterium | Managed Cloud | Self-Hosted / Private Setup |
|---|---|---|
| Betrieb | Pharen übernimmt Hosting, Updates und Wartung. | Team oder IT betreibt die Umgebung selbst oder privat. |
| Kontrolle | schneller Start, weniger Infrastrukturaufwand. | mehr Kontrolle über Daten, Netzwerk und Integrationen. |
| Geeignet für | Startups und Teams, die schnell loslegen wollen. | Organisationen mit Datenschutz-, Kunden- oder Compliance-Anforderungen. |
| Trade-off | weniger Betriebsaufwand. | mehr Verantwortung für Infrastruktur und Updates. |
Self-Hosted folgt derselben Produktrichtung wie die Managed Cloud: Teamarbeit, Wissen, Daten, Workflows und KI-Agenten in einem Kontext. Der Unterschied liegt im Betrieb.
Warum wird Self-Hosting für KI relevanter?
Bei einem Workspace für To-dos ist das Hosting oft zweitrangig. Verbindet derselbe Workspace KI-Agenten mit Dokumenten, Kundendaten, Workflows und Entscheidungen, werden diese Fragen wichtig:
- Wo liegen die Daten?
- Wer kann Zugriff prüfen?
- Welche Modelle und Provider werden genutzt?
- Wie werden Agent-Schritte nachvollzogen?
- Welche Integrationen laufen intern?
- Was muss aus regulatorischen oder Kundenanforderungen heraus kontrollierbar bleiben?
Pharen Hub ist deshalb open fair-code gedacht: Der Code kann eingesehen und angepasst werden, und je nach Setup läuft der Workspace als Managed Cloud, Self-Hosted oder private Bereitstellung.
DSGVO und Datenhoheit: was Self-Hosting konkret ändert
Self-Hosting heißt, dass die Workspace-Daten auf eurer eigenen Infrastruktur bleiben. Ihr entscheidet, wo sie gespeichert werden, wer Zugriff bekommt und wann sie gelöscht werden. Für die DSGVO-Bewertung ist das ein praktischer Vorteil. Externe KI-Modelle und Integrationen müssen trotzdem passend ausgewählt und geprüft werden.
Dazu kommt der Anbieter selbst: Die Pharen IT GmbH ist ein deutsches Unternehmen aus der Region Leipzig. Euer Ansprechpartner für Produkt, Lizenz und Support sitzt in Deutschland.
Auch die KI-Agenten in Pharen Hub sind auf Kontrolle ausgelegt: Sie arbeiten mit Rollen und Freigaben. Was ein Agent sehen und tun darf, ist begrenzbar, und kritische Schritte bleiben bei Menschen. Beim Self-Hosting kontrolliert ihr zusätzlich die zugrunde liegende Workspace-Infrastruktur.
Ob ein Setup die DSGVO-Anforderungen erfüllt, hängt von der gesamten Verarbeitung ab. Erfasst die beteiligten Organisationen und ihre Aufgaben, einschließlich Infrastruktur-, Modell- und Supportanbietern. Die in den Quellen verlinkten EDSA-Leitlinien zu Verantwortlichen und Auftragsverarbeitern helfen bei der Einordnung dieser Rollen im konkreten Setup.
Wann ergibt Self-Hosting Sinn?
- Kundendaten dürfen bestimmte Umgebungen nicht verlassen.
- interne IT will Infrastruktur, Logs und Zugriffskonzepte selbst kontrollieren.
- KI-Agenten sollen mit sensiblen Dokumenten oder Prozessen arbeiten.
- langfristige SaaS-Abhängigkeit soll reduziert werden.
- Security-Review und Auditierbarkeit sind wichtige Kaufkriterien.
Wann passt Managed Cloud besser?
- ihr wollt schnell starten.
- ihr habt kein eigenes Infrastrukturteam.
- der erste Workflow ist nicht hochsensibel.
- Betrieb, Backups und Updates sollen nicht bei euch liegen.
Self-Hosting ist kein Statussymbol. Es ist eine Betriebsentscheidung. Viele Teams starten in der Managed Cloud und prüfen Self-Hosting, wenn Anforderungen von Kunden, Datenschutz oder IT konkreter werden.
Wo lassen sich KI-Workflows privat betreiben?
Ein privates Setup kann den Workspace und seine Daten in einer Umgebung betreiben, die eure Organisation kontrolliert. Klärt für Pharen Hub, ob eure eigene Infrastruktur oder eine private Bereitstellung mit vereinbarten Betriebsleistungen passt. Der Standort des Workspace allein sagt noch nicht, wo eine KI-Anfrage verarbeitet wird.
Prüft jede Anbindung einzeln: Modell-Endpunkt, Mail und Kalender, Dokumentenverarbeitung, Protokolle und Backups. Schickt ein Workflow Dokumenttext an ein externes Modell, verlässt dieser Text die Workspace-Umgebung auch bei Self-Hosting. Dokumentiert die gewählten Endpunkte und testet den Datenweg, bevor ihr sensible Vorgänge verarbeitet.
Einen Self-Hosted AI Workspace betreiben
Ein Modellserver berechnet Modellantworten. Ein Workspace muss zusätzlich die Vorgänge, Menschen und Aktionen darum herum verwalten. Vergleicht beim Eigenbau und bei Pharen Hub die tatsächlich eingesetzten Komponenten und ihre Konfiguration. Rollen, Dokumentensuche und Protokollierung unterscheiden sich je nach Produkt und Version.
Prüft vor dem Betrieb:
- Wer aktualisiert Anwendung, Datenbank und Modelle, und wie lässt sich ein fehlgeschlagenes Update zurücknehmen?
- Lassen sich Workspace und Dateien aus einem Backup wiederherstellen?
- Sind die Zugriffe mit einem normalen Nutzerkonto und einem Agentenkonto getestet, auch auf ein Dokument ohne Berechtigung?
- Wo stoppt der Workflow, wenn das Modell oder ein angebundener Dienst ausfällt?
- Wer bearbeitet Störungen, und welche Supportzeiten sind vereinbart?
Rechnet beim Kostenvergleich Hosting, Modellnutzung und Betriebszeit mit ein. Diese Kosten sind durch eine Softwarelizenz allein nicht abgedeckt. Pharens Informationen zu Betrieb und Sicherheit helfen bei der Prüfung des geplanten Setups; auf der Agentenseite geht es um Rollen und Freigaben.
Häufige Fragen
Was kostet ein Self-Hosted AI Workspace mit Pharen Hub?
Die Self-Hosted-Lizenz für Pharen Hub gibt es ab 20 €. In der Managed Cloud gibt es eine Free-Version sowie Starter für 25 €, Team für 79 € und Pro für 199 € pro Monat. Die Details stehen auf der Preisseite.
Ist ein Self-Hosted AI Workspace DSGVO-freundlich?
Beim Self-Hosting bleiben die Workspace-Daten auf eurer eigenen Infrastruktur, und ihr entscheidet über Speicherort, Zugriff und Löschung. Ob weitere Anbieter Daten verarbeiten, hängt von euren KI-Modellen und Integrationen ab. Die DSGVO-Bewertung bleibt deshalb immer vom konkreten Setup abhängig.
Was ist der Unterschied zwischen Self-Hosted und Managed Cloud?
Bei Pharen Hub ist die Produktrichtung dieselbe: derselbe Workspace-Ansatz mit Workflows, Wissen und KI-Agenten. Der Unterschied liegt im Betrieb. In der Managed Cloud übernimmt Pharen Hosting, Updates und Wartung. Beim Self-Hosting betreibt eure IT die Umgebung selbst und trägt dafür die Verantwortung.
Können wir in der Cloud starten und später wechseln?
Viele Teams starten in der Managed Cloud, weil der Einstieg schneller ist, und prüfen Self-Hosting später. Wenn ihr diesen Weg plant, sprecht früh mit uns über euer Setup, damit die Anforderungen von Anfang an mitgedacht werden.
Können wir Pharen Hub mit eigenen oder self-hosted Modellen betreiben?
Ja, je nach Setup kann Pharen Hub mit ausgewählten, kundeneigenen, self-hosted oder OpenAI-kompatiblen Modellen arbeiten. Welche Modelle ihr anbindet, entscheidet ihr in der Konfiguration; Details dazu stehen auf der Sicherheitsseite.
Weiterlesen
- Open Fair-Code AI Workspace
- Ein Arbeitsraum, in dem Menschen, Wissen und KI-Agenten denselben Kontext teilen
- KI-Agenten werden erst nützlich, wenn sie in echte Arbeit eingebettet sind
- Self-hosted Notion Alternative: was Pharen Hub anders macht
Nächster Schritt
Wenn ihr klären wollt, ob für Pharen Hub Cloud, Self-Hosting oder ein privates Setup passt, sprechen wir über eure Anforderungen.
