Ein Self-Hosted AI Workspace ist ein AI Workspace, den ihr auf eurer eigenen Infrastruktur betreibt. Aufgaben, Dokumente, Kundendaten und Workflows bleiben in einer Umgebung, über die ihr selbst entscheidet. Pharen Hub ist als Open Fair-Code AI Workspace dafür ausgelegt und kann als Managed Cloud, Self-Hosted oder private Bereitstellung betrieben werden. Welche Daten externe KI-Modelle oder Integrationen verarbeiten, hängt von eurer Konfiguration ab.
Viele Teams wollen AI nutzen, aber nicht jeden Arbeitskontext in eine weitere Blackbox legen. Bei einem AI Workspace geht es nicht nur um Prompts, sondern um Aufgaben, Dokumente, Kundendaten, Entscheidungen, Workflows und Freigaben. Deshalb ist Self-Hosting für manche Teams kein technisches Extra, sondern eine Voraussetzung für Vertrauen.
Was bedeutet Self-Hosting bei einem AI Workspace?
Self-Hosting heißt: Der Workspace kann in einer eigenen oder kontrollierten Umgebung betrieben werden. Das ist besonders relevant, wenn Datenhoheit, Compliance, Kundenvorgaben oder interne IT-Standards wichtig sind.
| Kriterium | Managed Cloud | Self-Hosted / Private Setup |
|---|---|---|
| Betrieb | Pharen übernimmt Hosting, Updates und Wartung. | Team oder IT betreibt die Umgebung selbst oder privat. |
| Kontrolle | schneller Start, weniger Infrastrukturaufwand. | mehr Kontrolle über Daten, Netzwerk und Integrationen. |
| Geeignet für | Startups und Teams, die schnell loslegen wollen. | Organisationen mit Datenschutz-, Kunden- oder Compliance-Anforderungen. |
| Trade-off | weniger Betriebsaufwand. | mehr Verantwortung für Infrastruktur und Updates. |
Wichtig: Self-Hosted ist kein abgespecktes Nebenprodukt. Die Produktrichtung ist dieselbe – Teamarbeit, Wissen, Daten, Workflows und KI-Agenten in einem Kontext. Der Unterschied liegt im Betrieb, nicht im Funktionsumfang der Idee.
Warum wird Self-Hosting für KI relevanter?
Wenn ein Workspace nur To-dos verwaltet, ist Hosting wichtig, aber oft nicht entscheidend. Wenn derselbe Workspace aber KI-Agenten mit Dokumenten, Kundendaten, Workflows und Entscheidungen verbindet, wird die Frage größer:
- Wo liegen die Daten?
- Wer kann Zugriff prüfen?
- Welche Modelle und Provider werden genutzt?
- Wie werden Agent-Schritte nachvollzogen?
- Welche Integrationen laufen intern?
- Was muss aus regulatorischen oder Kundenanforderungen heraus kontrollierbar bleiben?
Pharen Hub ist deshalb open fair-code gedacht: Der Code kann eingesehen und angepasst werden, und je nach Setup läuft der Workspace als Managed Cloud, Self-Hosted oder private Bereitstellung.
DSGVO und Datenhoheit: was Self-Hosting konkret ändert
Self-Hosting heißt, dass die Workspace-Daten auf eurer eigenen Infrastruktur bleiben. Ihr entscheidet, wo sie gespeichert werden, wer Zugriff bekommt und wann sie gelöscht werden. Für die DSGVO-Bewertung ist das ein praktischer Vorteil. Externe KI-Modelle und Integrationen müssen trotzdem passend ausgewählt und geprüft werden.
Dazu kommt der Anbieter selbst: Die Pharen IT GmbH ist ein deutsches Unternehmen aus der Region Leipzig. Euer Ansprechpartner für Produkt, Lizenz und Support sitzt in Deutschland.
Auch die KI-Agenten in Pharen Hub sind auf Kontrolle ausgelegt: Sie arbeiten mit Rollen und Freigaben. Was ein Agent sehen und tun darf, ist begrenzbar, und kritische Schritte bleiben bei Menschen. Beim Self-Hosting kontrolliert ihr zusätzlich die zugrunde liegende Workspace-Infrastruktur.
Zur Einordnung: Ob ein konkretes Setup alle Anforderungen erfüllt, hängt immer vom eigenen Betrieb ab. Self-Hosting nimmt euch diese Bewertung nicht ab – es macht sie aber deutlich einfacher, weil weniger externe Parteien beteiligt sind.
Wann ergibt Self-Hosting Sinn?
- Kundendaten dürfen bestimmte Umgebungen nicht verlassen.
- interne IT will Infrastruktur, Logs und Zugriffskonzepte selbst kontrollieren.
- KI-Agenten sollen mit sensiblen Dokumenten oder Prozessen arbeiten.
- langfristige SaaS-Abhängigkeit soll reduziert werden.
- Security-Review und Auditierbarkeit sind wichtige Kaufkriterien.
Wann passt Managed Cloud besser?
- ihr wollt schnell starten.
- ihr habt kein eigenes Infrastrukturteam.
- der erste Workflow ist nicht hochsensibel.
- Betrieb, Backups und Updates sollen nicht bei euch liegen.
Self-Hosting ist kein Statussymbol. Es ist eine Betriebsentscheidung. Viele Teams starten in der Managed Cloud und prüfen Self-Hosting, wenn Anforderungen von Kunden, Datenschutz oder IT konkreter werden.
Häufige Fragen
Was kostet ein Self-Hosted AI Workspace mit Pharen Hub?
Die Self-Hosted-Lizenz gibt es ab 20 €. In der Managed Cloud gibt es eine Free-Version sowie Starter für 25 €, Team für 79 € und Pro für 199 € pro Monat. Die Details stehen auf der Preisseite.
Ist ein Self-Hosted AI Workspace DSGVO-freundlich?
Beim Self-Hosting bleiben die Workspace-Daten auf eurer eigenen Infrastruktur, und ihr entscheidet über Speicherort, Zugriff und Löschung. Ob weitere Anbieter Daten verarbeiten, hängt von euren KI-Modellen und Integrationen ab. Die DSGVO-Bewertung bleibt deshalb immer vom konkreten Setup abhängig.
Was ist der Unterschied zwischen Self-Hosted und Managed Cloud?
Die Produktrichtung ist dieselbe: derselbe Workspace-Ansatz mit Workflows, Wissen und KI-Agenten. Der Unterschied liegt im Betrieb. In der Managed Cloud übernimmt Pharen Hosting, Updates und Wartung. Beim Self-Hosting betreibt eure IT die Umgebung selbst und trägt dafür die Verantwortung.
Können wir in der Cloud starten und später wechseln?
Viele Teams starten in der Managed Cloud, weil der Einstieg schneller ist, und prüfen Self-Hosting später. Wenn ihr diesen Weg plant, sprecht früh mit uns über euer Setup, damit die Anforderungen von Anfang an mitgedacht werden.
Weiter im Cluster
- Open Fair-Code AI Workspace
- Ein Arbeitsraum, in dem Menschen, Wissen und KI-Agenten denselben Kontext teilen
- KI-Agenten werden erst nützlich, wenn sie in echte Arbeit eingebettet sind
- Self-hosted Notion Alternative: was Pharen Hub anders macht
Nächster Schritt
Wenn ihr klären wollt, ob Cloud, Self-Hosting oder ein privates Setup passt, sprechen wir über eure Anforderungen.