Kurz gesagt
KI-Beratung in Sachsen gibt es für den Mittelstand auf zwei Wegen. Kostenfreie Orientierung bieten öffentlich geförderte Stellen wie der KI-Hub Sachsen-Thüringen, das Zukunftszentrum Sachsen und die Digitalagentur Sachsen. Die Umsetzung im eigenen Betrieb übernehmen Beratungen und Agenturen. Pharen IT ist eine GmbH aus Naunhof bei Leipzig, die Strategie, Entwicklung, Umsetzung und Schulung aus einer Hand anbietet, vor Ort in Leipzig und Sachsen oder remote.
Für die Finanzierung gibt es zwei Programme. Die Sächsische Aufbaubank fördert Digitalisierungsvorhaben von KMU mit bis zu 60 Prozent Zuschuss, Anträge sind aktuell nur noch in Leipzig, im Landkreis Leipzig und in Nordsachsen möglich (Stand 20.09.2026). Der Bund bezuschusst Unternehmensberatungen für KMU je nach Region mit bis zu 80 Prozent.
Seit dem 17. Juli 2026 nimmt die Sächsische Aufbaubank in zehn sächsischen Regionen keine Anträge mehr für ihren Digitalisierungszuschuss an, darunter Dresden, Chemnitz und Zwickau. In Leipzig, im Landkreis Leipzig und in Nordsachsen läuft die Antragstellung weiter. Wer in Sachsen eine KI-Beratung sucht, sollte diesen Unterschied kennen, bevor das erste Angebot auf dem Tisch liegt.
Dieser Beitrag ordnet, welche KI-Beratung in Sachsen es für den Mittelstand gibt: welche Stellen kostenfrei helfen, welche Förderung es gibt und wann sich eine Agentur für die Umsetzung lohnt. Wir sind selbst Anbieter. Pharen IT ist eine GmbH mit Sitz in Naunhof bei Leipzig (Amtsgericht Leipzig, HRB 44633). Alle Angaben zu Förderprogrammen haben den Stand 20. September 2026 und stammen von den Seiten der Träger.
Welche KI-Beratung gibt es in Sachsen für den Mittelstand?
In Sachsen gibt es zwei Arten von KI-Beratung für mittelständische Unternehmen: öffentlich geförderte Anlaufstellen, die kostenfrei informieren und qualifizieren, und private Beratungen und Agenturen, die KI im Betrieb umsetzen. Beide ergänzen sich. Die öffentlichen Stellen helfen beim Verstehen und bei der ersten Idee. Den Ablauf in eurem Unternehmen bauen sie in der Regel nicht.
| Stelle | Was sie bietet | Kosten | Träger und Förderer |
|---|---|---|---|
| KI-Hub Sachsen-Thüringen | Schulungen zu KI-Grundlagen, maschinellem Lernen, Anwendungen im Betrieb, Recht und Ethik, dazu KI-Trainer als Ansprechpersonen für erste Projekte | kostenfrei | Mittelstand-Digital Zentren Chemnitz und Ilmenau, gefördert vom Bundeswirtschaftsministerium |
| Zukunftszentrum Sachsen | Workshops, Qualifizierungen und persönliche Beratung zum digitalen Wandel, mit Angeboten für Führungskräfte, Beschäftigte und Betriebsräte | kostenfrei | RKW Sachsen GmbH, gefördert vom Bundesarbeitsministerium und der EU über den ESF Plus |
| Digitalagentur Sachsen | Wegweiser zu Förderprogrammen, Netzwerken wie EDIH Saxony und futureSAX, Digitalisierungschecks und den KI-Unterstützungszentren im Land | kostenfrei | Freistaat Sachsen |
| IHK und Handwerkskammern | Beratungsangebote zur Digitalisierung für Mitgliedsbetriebe, auf die die Digitalagentur verweist | je nach Angebot | Kammern |
| Private KI-Beratungen und Agenturen | Strategie, Entwicklung, Umsetzung im laufenden Betrieb und Schulung am eigenen Prozess | Honorar, zum Teil förderfähig | Unternehmen wie Pharen IT |
Die Digitalagentur Sachsen nennt als KI-Unterstützungszentren den KI-Hub Sachsen-Thüringen und ATKI Dresden. Der KI-Hub richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen aus Sachsen, Thüringen und den angrenzenden Regionen, die KI verstehen, Potenziale ausloten und erste Projekte entwickeln wollen.
Wann reicht eine kostenfreie Anlaufstelle, und wann braucht ihr eine Agentur?
Eine kostenfreie Anlaufstelle reicht, solange die Frage lautet: Was ist KI, und wo könnte sie bei uns helfen? Eine Agentur braucht ihr, sobald ein bestimmter Ablauf mit euren Daten, euren Tools und euren Freigaben laufen soll.
Drei Anzeichen sprechen für den zweiten Weg.
- Ihr habt einen konkreten Prozess im Blick, etwa den Rechnungseingang oder die Bearbeitung von Anfragen, und niemand im Haus hat Zeit für den Aufbau.
- Es geht um Kundendaten, Verträge oder Geld. Dann müssen Betriebsmodell, Datenwege und Freigaben geklärt sein, bevor der erste echte Vorgang läuft.
- Das Team soll den Ablauf danach selbst betreiben. Dafür braucht es Schulung am eigenen Fall, nicht an einem Beispiel aus dem Seminar.
Ein sinnvoller Weg für viele Betriebe: zuerst eine kostenfreie Schulung beim KI-Hub oder Zukunftszentrum, dann ein begrenztes Pilotprojekt mit einer Agentur.
Welche Förderung gibt es für KI-Beratung in Sachsen?
Für KI-Vorhaben im sächsischen Mittelstand kommen vor allem zwei Programme infrage: der Digitalisierungszuschuss der Sächsischen Aufbaubank und die Bundesförderung von Unternehmensberatungen für KMU.
Digitalisierung Zuschuss (EFRE 2021 bis 2027) der SAB. Gefördert werden Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Angehörige freier Berufe mit Sitz in Sachsen. Förderfähig sind Planung, Konzeption, Software und Hardware sowie die Umsetzung einschließlich Schulung. Die Fördersätze laut SAB:
- Kleinstunternehmen im Einstieg: bis zu 60 Prozent, bei höchstens 10.000 Euro anrechenbaren direkten Ausgaben
- Kleinst- und kleine Unternehmen mit Transformationsvorhaben: bis zu 50 Prozent, bei höchstens 60.000 Euro anrechenbaren direkten Ausgaben
- mittlere Unternehmen: bis zu 35 Prozent, bei höchstens 100.000 Euro anrechenbaren direkten Ausgaben
- 10 Prozentpunkte Bonus bei Tarifbindung oder tarifgleicher Bezahlung
Die förderfähigen direkten Ausgaben müssen mindestens 5.000 Euro betragen, und ein Vorhaben darf höchstens 12 Monate laufen. Seit dem 17. Juli 2026 ist die Antragstellung in zehn Regionen ausgesetzt: Dresden, Bautzen, Görlitz, Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Chemnitz, Erzgebirgskreis, Mittelsachsen, Vogtlandkreis und Zwickau. In der Stadt Leipzig, im Landkreis Leipzig und in Nordsachsen sind Anträge weiter möglich.
Förderung von Unternehmensberatungen für KMU (Bund). Der Zuschuss beträgt je nach Region bis zu 80 Prozent der förderfähigen Beratungskosten, die bei höchstens 2.800 Euro liegen. Ein Unternehmen kann bis zum 31. Dezember 2026 maximal fünf Anträge stellen, höchstens zwei pro Jahr. Die Beraterin oder der Berater muss ein Qualitätssicherungsinstrument nachweisen, zum Beispiel ein anerkanntes Zertifikat. Klärt das vor dem Auftrag mit dem Anbieter.
Beim Zuschuss der SAB darf der Starttermin des Vorhabens nicht vor dem Eingang der Bestätigungsmail zum Förderantrag liegen. Beantragt also zuerst und beauftragt danach. Verbindlich sind allein die Richtlinien der Träger, die Links stehen am Ende dieses Beitrags.
Was leistet Pharen als KI-Beratung in Sachsen?
Pharen IT berät mittelständische Unternehmen in Leipzig, Sachsen und remote im DACH-Raum und setzt die Ergebnisse selbst um. Vier Leistungen bauen aufeinander auf.
- Strategie. Wo soll KI unterstützen, was bleibt beim Menschen, welche Regeln gelten für Daten und Entscheidungen?
- Entwicklung. Der Use Case wird als testbarer Workflow mit KI-Agenten, Rollen, Freigaben und Integrationen gebaut.
- Umsetzung im Betrieb. Das Team arbeitet mit echten Vorgängen, parallel zum bisherigen Weg. Ausnahmen werden gesammelt und die Regeln nachgeschärft.
- Schulung. Die Owner lernen, Agenten und Abläufe selbst anzupassen.
Der Einstieg ist der Automatisierungs-Sprint. In vier Wochen wird ein echter Prozess automatisiert: Auswahl und Prozesskarte, Aufbau, Pilotbetrieb, Auswertung mit Vorher-Nachher-Werten. Das Fachteam braucht dafür etwa zwei bis vier Stunden pro Woche. Wie das im Detail abläuft, beschreibt der Guide zur KI-Agentur für den Mittelstand.
Zwei Abläufe haben wir öffentlich dokumentiert: den Eingangsrechnungsprozess und die Lead-Qualifizierung.
Der Unterschied zu einer reinen Beratung: Wir bringen ein eigenes Produkt mit. Pharen Hub ist ein Open Fair-Code AI Workspace mit Team-Chat, Projekten, Dokumenten, Workflows und KI-Agenten. Er läuft in der Managed Cloud oder auf eurer eigenen Infrastruktur. Der automatisierte Ablauf liegt danach in einem Workspace, den euer Team sieht und bedient, und nicht in einem Skript, das nur die Agentur versteht.
Mit welchen Fragen prüft ihr eine KI-Beratung?
Fünf Fragen trennen ein belastbares Angebot von einem Foliensatz. Stellt sie jedem Anbieter, auch uns.
- Beginnt die Beratung mit einem Prozess von euch oder mit einem Tool von sich?
- Wo liegen die Daten, und welches Modell verarbeitet sie? Lasst euch den AVV vor dem ersten Test schicken.
- Welche Schritte bleiben an eine menschliche Freigabe gebunden?
- Woran wird der Erfolg gemessen, und gibt es eine Ausgangsmessung?
- Kann euer Team den Ablauf nach dem Projekt selbst betreiben?
Eine Grenze nennen wir offen. Wir veröffentlichen keine pauschalen Ersparnisse, weil belastbare Werte erst mit einer definierten Ausgangslage entstehen. Eine ISO-27001-Zertifizierung weisen wir aktuell nicht aus, was wir technisch und organisatorisch tun, steht auf der Sicherheitsseite.
Häufige Fragen
Welche KI-Beratung gibt es in Leipzig?
In Leipzig arbeiten mehrere private KI-Beratungen und Agenturen, dazu kommen die IHK zu Leipzig und die landesweiten Anlaufstellen. Pharen IT sitzt in Naunhof im Landkreis Leipzig und bietet Termine vor Ort an. Die Details stehen auf der Seite zur KI-Beratung Leipzig.
Ist KI-Beratung in Sachsen kostenlos?
Die Angebote des KI-Hub Sachsen-Thüringen und des Zukunftszentrums Sachsen sind für kleine und mittlere Unternehmen kostenfrei, weil Bund und EU sie fördern. Die Umsetzung im eigenen Betrieb durch eine Agentur kostet Honorar, das sich zum Teil über Förderprogramme bezuschussen lässt.
Wird KI-Beratung in Sachsen gefördert?
Ja. Die Sächsische Aufbaubank fördert Digitalisierungsvorhaben von KMU mit bis zu 60 Prozent, Stand 20. September 2026 aber nur noch in Leipzig, im Landkreis Leipzig und in Nordsachsen. Der Bund bezuschusst Unternehmensberatungen je nach Region mit bis zu 80 Prozent von höchstens 2.800 Euro Beratungskosten.
Arbeitet Pharen auch in Dresden und Chemnitz?
Ja, remote ohne Einschränkung, und Termine vor Ort sprechen wir im Erstgespräch ab. Prozessaufnahme, Pilot und Schulung funktionieren vollständig remote.
Wie lange dauert ein erstes KI-Projekt?
Im Automatisierungs-Sprint vier Wochen: Auswahl und Prozesskarte, Aufbau, Pilotbetrieb mit echten Fällen und Auswertung.
Bleiben unsere Daten in Deutschland?
Das legt ihr im Projekt fest. Pharen Hub läuft in der Managed Cloud oder auf eurer eigenen Infrastruktur, und ihr entscheidet, welche Modelle angebunden werden.
Ob euer Standort noch im Antragsgebiet der SAB liegt, steht in einer Zeile auf deren Seite. Ob ein Prozess bei euch mit KI trägt, zeigt ein Pilot in vier Wochen. Wenn ihr einen Ablauf im Kopf habt, sprecht mit uns.
